Branchenspezifische Leistungen

Energiesektor

Individuelle Softwarelösungen für den Energiesektor

Individuelle Software für Energieanbieter

Die Energiewirtschaft verändert sich rasant: dezentrale Erzeugung, volatile Lasten, steigende regulatorische Anforderungen und komplexe IT-Landschaften stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Individualsoftware schafft hier passgenaue Lösungen, die sich an Ihren Prozessen, Assets und Systemen orientieren.

Wir arbeiten mit marktführenden Energieversorgern zusammen und bieten unseren Kunden effiziente und zukunftssichere Lösungen für Ihre hochkomplexen energiesystemspezifischen Prozesse.

Unsere Referenzen im Energiesektor

Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit für Stadtwerke, Energieanbieter, Hersteller von Speicheranlagen uvm.

Projektübersicht Senec

Software für Partner- und Installateur-Portale

Modernisierung, Redesign und Kubernetes-Migration eines zentralen Verkaufstools für über 1.100 Fachpartner im Außendienst. …

E2M Prüjektübersicht, Person hält Tablet in der Hand

Kundenportalsoftware für virtuelle Kraftwerke

Neues Kundenportal für e2m: Verwaltung und Prognose tausender dezentraler Erzeugungsanlagen im virtuellen Kraftwerk. …

PV Panele

IoT Plattform für Stromspeicher

Echtzeit-Kommunikation für tausende Speicher im Feld — skalierbare IoT-Plattform mit intelligenter Strompreisoptimierung …

Skizze Haus mit Energiespeicher KI und PV Anlagen auf Dach

KI getriebene Predictive Maintenance für Stromspeicher

KI-gestützte Ausfallvorhersage für Energiespeicher im Feld — entwickelt, trainiert und in den Livebetrieb überführt. …

SENEC Online Shop Interface

Billing Engine: Digitales Abrechnungssystem

Unsere Billing Engine für SENEC als maßgeschneidertes Abrechnungssystem für komplexe Energieverträge. …

Digitale Energiesyteme mit Echtzeitdaten

Messages p. min. in IoT Plattform
0 Mio.
Speicher in Betrieb genommen
0 +
Nutzende unserer Partnerportale
0 +
Interface Energiesystem

Warum Ihnen Individualsoftware besser passt

Standardsoftware stößt in der Energiebranche oft an Grenzen, weil Prozesse, Datenmodelle und Integrationsanforderungen von Unternehmen zu Unternehmen stark variieren.

Individualsoftware bildet genau die Funktionen ab, die für Ihren Anwendungsfall relevant sind, statt Kompromisse durch generische Features einzugehen.

Besonders bei komplexen Anforderungen wie Netzlogik, Anlagensteuerung, Prognosen, Marktkommunikation oder regulatorischem Reporting bietet eine maßgeschneiderte Lösung klare Vorteile.

So entstehen Systeme, die sich an Ihre Geschäftsprozesse anpassen — nicht umgekehrt.

Individualsoftware hilft Ihnen unterschiedliche Systeme und Datenquellen zu verbinden:

Individuelle Softwarelösungen ermöglichen die Verbindung unterschiedlicher Systeme in der Energiewirtschaft über passgenaue Schnittstellen und eine Architektur, die genau auf Ihre bestehende IT-Landschaft abgestimmt ist. So können Daten aus ERP-, SCADA-, IoT-, GIS- oder Energiemanagement-Systemen zusammengeführt, vereinheitlicht und zentral nutzbar gemacht werden.

Der große Vorteil liegt darin, dass nicht die Standardsoftware Ihre Prozesse vorgibt, sondern die Lösung an Ihre Abläufe angepasst wird. Dadurch entstehen durchgängige Datenflüsse, bessere Transparenz und eine deutlich einfachere Grundlage für Analysen, Automatisierung und operative Entscheidungen.

Aktuelle Themen

Integration in Ihre System

Individuelle Lösungen lassen sich gezielt in vorhandene IT-Landschaften einbinden, etwa über APIs, Schnittstellen, Middleware oder Event-basierte Architekturen. Dadurch können ERP-, SCADA-, GIS-, IoT-, CRM- oder Asset-Management-Systeme sauber miteinander verbunden werden.

Wir arbeiten mit Zeitreihendatenbanken (TSDB) wie InfluxDB sowie dem OCHP-Standard (Open Clearing House Protocol) und unterstützen Sie auch bei der Gestaltung von Kundenportalen mit vollumfänglichen Front- und Backend-Lösungen. Bei der Umsetzung Ihrer Vision vertrauen wir auf etablierte und moderne Technologien wie React, Java, Spring Boot und Azure Cloud.

Unser Vorgehen für Ihr Softwareprojekt

Ein Softwareprojekt im Energiesektor beginnt in der Regel mit einer fachlichen Analyse: Welche Prozesse sollen digitalisiert werden, welche Daten liegen vor, und welche Zielsysteme müssen angebunden werden? Danach folgen Konzeption, Architektur, Entwicklung, Test und Rollout.

01

Anforderungsaufnahme und Use-Case-Definition

Gemeinsam werden Ziele, Prozesse, Datenquellen und technische Rahmenbedingungen präzise erfasst. So entsteht ein klarer Fokus auf die Use Cases mit dem größten fachlichen Nutzen.

02

Entwicklung eines MVP oder Pilotprojekts

Statt direkt eine große Komplettlösung zu bauen, starten wir mit einem schlanken MVP oder einem Pilotprojekt. So lässt sich der Mehrwert früh validieren und die Lösung gezielt weiterentwickeln.

03

Integration, Test und schrittweiser Produktivbetrieb

Die neue Software wird in bestehende Systeme eingebunden, umfassend getestet und kontrolliert in den Betrieb überführt. Auf diese Weise bleibt die Einführung stabil und risikoarm.

04

Weiterentwicklung auf Basis realer Betriebsdaten.

Nach dem Go-live wird die Lösung anhand echter Nutzungs- und Betriebsdaten optimiert. Dadurch verbessern sich Funktionalität, Performance und fachlicher Nutzen kontinuierlich.

Häufig gestellte Fragen

Standardsoftware oder Individualsoftware – was passt für ein Energieversorgungsunternehmen?

Standardsoftware passt dort, wo Ihre Prozesse denen anderer Versorger gleichen – für Abrechnung, Marktkommunikation und Kundenverwaltung sind SAP IS-U, Powercloud oder Schleupen meist die richtige Wahl. Individualsoftware lohnt sich, wenn drei Dinge zusammenkommen: Ihr Prozess weicht vom Marktstandard ab, dieser Unterschied ist geschäftskritisch, und die Anpassung im Standardsystem wäre teurer als eine eigene Lösung. In der Praxis ist es selten ein Entweder-oder. Für SENEC haben wir eine Billing Engine entwickelt, die hochspezifische Energieverträge abrechnet – mit Powercloud als führendem System. Die Eigenentwicklung ergänzt den Standard dort, wo er an Grenzen stößt.

 

Die Bundesnetzagentur gibt verbindliche Formatreleases für die Marktkommunikation vor – zuletzt zum 1. April 2026, der nächste folgt zum 1. Oktober 2026. Parallel läuft der Umstieg von dateibasiertem EDIFACT auf AS4-Transport und JSON-APIs. Dazu kommen Redispatch 2.0 mit nahezu Echtzeit-Datenverarbeitung, §14a EnWG für steuerbare Verbrauchseinrichtungen und das Messstellenbetriebsgesetz. Entscheidend für die Entwicklung: Regulatorik ist eine Architekturanforderung, kein Abnahmekriterium. Ihre Systeme müssen so gebaut sein, dass ein Formatrelease eine Konfigurationsänderung auslöst – und kein Umbauprojekt.

Das NIS2-Umsetzungsgesetz gilt seit dem 6. Dezember 2025 ohne Übergangsfrist. Der Kreis der regulierten Einrichtungen wächst von rund 4.500 auf über 30.000 – im Energiesektor sind auch kleinere Unternehmen betroffen und müssen ihre Betroffenheit selbst prüfen. Für die Entwicklung heißt das: Sicherheit wird Teil des Prozesses statt der Abnahme, Dokumentation zum Lieferbestandteil, und Ihr Dienstleister wird Teil Ihrer Risikobetrachtung. Der BSI-IT-Grundschutz stellt dafür im Baustein APP.7 konkrete Anforderungen an die Entwicklung von Individualsoftware. Der Aufwand steigt – er verschiebt sich vor allem nach vorn.

 

Die Mainstream-Wartung endet am 31. Dezember 2027. Ihre Systeme laufen weiter – was wegfällt, sind Sicherheitsupdates und die Anpassung an neue regulatorische Formate. Genau das macht das Datum kritisch: Ein IS-U ohne Formatpflege ist in einer Branche mit halbjährlichen Releasepflichten schnell nicht mehr betriebsfähig. Eine Ablösung dauert realistisch 18 bis 36 Monate. Prüfen Sie dabei auch, welche Eigenentwicklungen heute am ECC hängen und besser in eine entkoppelte Anwendung gehören.

Die Grundentscheidung lautet: abfragen oder empfangen. Klassisches Polling bricht zusammen, sobald zehntausende Geräte gleichzeitig kommunizieren. Ereignisbasierte Architekturen drehen das Prinzip um – Geräte senden, wenn Daten anliegen. Für die IoT-Plattform von SENEC haben wir MQTT und Apache Kafka eingesetzt statt REST-Polling: rund fünf Millionen Nachrichten pro Minute, über 10.000 Stromspeicher gleichzeitig, mit Bulk-Verarbeitung von bis zu 1.000 Nachrichten je Event. Über Erfolg entscheiden drei Dinge: Entkopplung der Teilsysteme, Auslegung auf Lastspitzen und eine Archivierungsstrategie – Messreihen über Jahre werden sonst zum größten Kostenblock.

 

Die Integration ist meist der aufwändigere Teil des Projekts, nicht die neue Anwendung. Vier Prinzipien haben sich bewährt: Ein System bleibt führend – für die SENEC Billing Engine haben wir bewusst auf eigene Datenhaltung verzichtet und Powercloud als Datenbasis angebunden. Ereignisse statt direkter Kopplung, damit sich Störungen nicht übertragen. Bestehendes weiterlaufen lassen – bei der Bindewald & Gutting Mühlengruppe lief unser Pilotprojekt parallel zum Bestandssystem, ohne Eingriff in die Produktion. Und: vor Ort anfangen. Integrationsaufwand entsteht selten dort, wo die Dokumentation es vermuten lässt.

 
 

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Sebastian Wetzel, Head of Sales und Marketing
Ansprechpartner

Sebastian Wetzel

Leiter Vertrieb & Marketing · IT Sonix

Wir verstehen, dass jedes Projekt einzigartig ist. Unsere Experti:innen freut sich auf ein Gespräch mit Ihnen, um individuelle Lösungen zu finden.

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