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Business Happen 2026

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22. September 2026
3 Minuten Lesedauer
Business Happen Titelbild

Inhaltsverzeichnis

Business Happen 2026: Wie aus KI-Agenten bei IT Sonix messbarer Mehrwert wird

Am 17. September 2026 war es wieder soweit: Zum Business Happen von IT Sonix kamen Gäste aus unterschiedlichsten Branchen in den „Digital Excellence“-Räumlichkeiten unserer Konzernmutter Akkodis an der Alten Messe Leipzig zusammen. Unsere Networking-Eventreihe verbindet intellektuelle Happen mit einem kulinarischen Erlebnis, inspirierenden Kontakten und dem gemeinsamen Blick auf Zukunftsthemen. Das Motto in diesem Jahr: „Vom AI-Hype zur Agent-First-Realität“.

Denn seit diesem Jahr ist klar: KI ist nicht mehr nur Assistenz, sie wird zum Akteur. Unternehmen, die vorne mitspielen, setzen auf Agenten, die eigenständig arbeiten, Systeme verbinden und Prozesse selbst strukturieren. Genau an dieser Stelle setzt IT Sonix an – mit dem Anspruch, aus Experimenten belastbare Lösungen zu machen.

IT Sonix Business Happen 2026 Eröffnung

Den inhaltlichen Auftakt gestaltete KI-Spezialist und Vordenker Max Mundhenke mit seinem Vortrag „AI Readiness statt Aktionismus – Warum erfolgreiche Agentensysteme mit den richtigen Use Cases beginnen“. Sein Statement: Die Technik wird agent-ready, die meisten Organisationen sind es noch nicht. Rund 80 % der Unternehmen berichten von verbesserter individueller Produktivität, aber nur etwa 37 % von einem positiven EBIT-Effekt. Wir skalieren KI also schneller, als wir ihren Wert skalieren.

Die entscheidende Frage lautete deshalb nicht „Welchen Agenten können wir bauen?“, sondern „Welche Arbeit sollte hier künftig anders funktionieren?“. Mundhenke stellte drei Voraussetzungen für sinnvolle Agentensysteme vor: Process Readiness, Data Readiness und People Readiness. Er machte deutlich: Ein guter Use Case beschreibt Arbeit, nicht Technologie. Wer Automatisierung als Bedrohung erlebt, liefert selten die besten Prozessdaten. Beteiligung ist damit keine Kür, sondern Voraussetzung für technische Qualität.

Max Mundhenke Speaker auf dem IT Sonix Business happen

Wie das konkret aussieht, zeigte anschließend Dr. Danny Hucke, AI Lead bei IT Sonix, unter dem Titel „Zuverlässige KI-Lösungen dank messbarer Qualität“. Sein Ausgangspunkt ist eine Erfahrung, die viele Teilnehmende sofort wiedererkannten: Pilotprojekte wirken häufig überzeugend, sind aber unsicher oder unzuverlässig. Produktive KI-Lösungen brauchen deshalb eine belastbare Datenbasis und vor allem messbare Qualität.

An drei Projekten aus dem Alltag von IT Sonix machte er das greifbar. Eine Klassifikationslösung im öffentlichen Sektor, die eine bislang manuell im Vier-Augen-Prinzip erledigte Aufgabe automatisiert und deren Korrektheit iterativ von rund 93 auf 99,5 % gehoben wurde. Eine KI-gestützte Dokumentenverarbeitung im Gesundheitswesen, die sensible Daten lokal verarbeitet, Texte aus teils schwer lesbaren Scans erkennt und Erkenntnisse über Dokumentgrenzen hinweg verknüpft. Und ein KI-Agent zur Zuordnung von Unternehmen, der schrittweise von etwa 88 auf 97,5 % Zuweisungsgenauigkeit weiterentwickelt wurde – bei einer manuellen Fehlerquote von drei % im bisherigen Prozess. Auch intern setzt IT Sonix auf Agenten: Unser Wiki-Chatbot greift über agentisches RAG auf die firmeneigene Wissensbasis zu und läuft mit einem lokalen Sprachmodell.

Die Take-aways brachten es auf den Punkt: 100 % Korrektheit lassen sich mit probabilistischen Komponenten nie garantieren. Wo klassische Software reicht, sollte sie genutzt werden – erst dann ML und danach LLM. Zudem braucht jede Lösung eine Evaluation gegen echte Ground-Truth-Daten. Künstliche Intelligenz bringt genau dann echten Mehrwert, wenn die Sicherheits- und Qualitätsansprüche herkömmlicher Software und die messbare Qualität von KI-Komponenten zusammenkommen.

Business Happen Gesprächsrunden

Im Anschluss übergaben wir die Bühne an unsere Gäste: Im offenen Panelformat diskutierten Teilnehmende gemeinsam mit Max Mundhenke und Dr. Danny Hucke, stellten ihre Fragen und brachten Perspektiven aus ihren eigenen Branchen ein. Ohne Häppchen kein Business Happen – ein leckeres Buffet und kühle Getränke begleiteten den Abend bis etwa 21:30 Uhr und boten reichlich Gelegenheit, Impulse weiterzudenken und neue Kontakte zu knüpfen.

Ein herzliches Dankeschön an Max Mundhenke und Dr. Danny Hucke für die wertvollen Impulse sowie an alle Teilnehmenden für diesen inspirierenden Abend. Wir freuen uns schon auf den nächsten Business Happen.

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