WUD Motto
10 Jahre WUD

World Usability Day 2026

12.11.2026 – Designing a Sustainable Future with Ethical AI

Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli

Tage
Stunden
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Zum 10. Mal veranstalten wir den World Usability Day in Leipzig, ein Jubiläum, das zeigt, wie lebendig die UX- und Design-Community in unserer Stadt ist. Und wir feiern es erneut an einem besonderen Ort: am 12. November im Paulinum der Universität Leipzig.

 

2026 steht der WUD im Zeichen einer Frage, die uns alle angeht: Wie gestalten wir Technologie, die wirklich zum Guten wirkt? KI macht Wissen zugänglicher, Teilhabe greifbarer und eröffnet völlig neue Wege, gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen. Gleichzeitig stellen sich echte ethische Fragen nach Werten, Verantwortung, Ressourcenverbrauch und Fairness, die wir nicht der Technik allein überlassen sollten. Genau darüber wollen wir mit euch sprechen: offen, kritisch und mit Freude am Gestalten. Ob Vortrag, Workshop oder kreatives Format, beim WUD Leipzig ist jede Perspektive willkommen, aus Design, Entwicklung, Forschung und Gesellschaft.

 

Kommt vorbei, bringt eure Ideen mit und feiert mit uns 10 Jahre WUD in Leipzig!

Main Stage
Workshop
10:00
Main Stage
10:00 – 10:45
Laura Nielsen | New Monday GmbH
New Monday GmbH
Workshop
10:00 – 11:30
Tina Marschner & Ludwig Epple
IT Sonix custom development GmbH
11:35
Main Stage
11:40 – 12:10
Romina Kühn | TU Dresden
Nicole Filz | elevait GmbH & Co KG.
12:15
Workshop
11:35 – 13:35
Christin Rahnfeld | Xitaso GmbH
Beatrice Behnisch | Cumulocity GmbH
14:00
Main Stage
14:00 – 14:30
Aaron Kokal | t-0
14:35
Main Stage
14:35 – 15:05
Richard Hohmuth | Incardias, TU Dresden
15:10
Main Stage
15:10 – 15:40
Richard Bretschneider | MAI
Workshop
14:00 – 15:30
Katharina Hammel, Nicole Filz & Romina Kühn
UX Dresden - Regionalgruppe der German UPA
16:00
Main Stage
16:00 –17:00
Panel Diskussion
17:15
Main Stage
17:15 – 18:30
Open Talk

Werden Sie Teil des World Usability Day 2026 in Leipzig!​

Seit 10 Jahren bringt der WUD die Community zusammen, fördert den Austausch und teilt wertvolle Erkenntnisse mit der Allgemeinheit. Als kostenfreie Veranstaltung macht er Wissen rund um Usability und User Experience für alle zugänglich. Damit das auch 2026 gelingt, brauchen wir Ihre Unterstützung!

Ob als Sponsor oder Partner – mit Ihrem Beitrag helfen Sie, eine Veranstaltung zu realisieren, die Usability und User Experience in den Fokus rückt. Lassen Sie uns gemeinsam die digitale Welt zugänglicher und benutzungsfreundlicher gestalten!

Mit Ihrer Unterstützung fördern Sie nicht nur unseren WUD, sondern tragen auch dazu bei, Leipzig als attraktiven IT-Standort für Forschung und Innovation zu stärken.

Machen Sie mit und setzen Sie ein Zeichen für eine bessere User Experience!

Bleib auf dem neusten Stand

Aktuelles gibt es auf

WUD Rückblick

World Usability Icon

WUD 2025

Emerging Technologies and the Human Experience

WUD 2024

Designing for a better world

WUD 2023

Collaboration & Cooperation
Keynote: Design im KI-Tempo: Wenn wir schneller bauen,
als wir denken können

Laura Nielsen | New Monday
10:00 – 10:45
KI ermöglicht es heute, Musik per Knopfdruck zu generieren, wobei jede Stilrichtung und Künstler imitiert werden können. Dies stellt Fragen zur Authentizität und zum Künstlerbegriff. Der Vortrag zeigt, wie KI Musikern neue kreative Möglichkeiten eröffnet, etwa durch intelligente Interfaces, Hand-Tracking oder automatisierte Soundorganisation. KI kann die User Experience optimieren und die Technologie unsichtbar machen, um pure Kreativität zu fördern.
Designing Trustworthy AI: Understanding Bias, Human Oversight, and High-Risk AI Systems under the EU AI Act
Walpola Layantha Perera
10:50-11:20
Artificial Intelligence is increasingly being used in areas that directly affect people’s lives, from recruitment and education to healthcare and transportation. In this talk, I will explore how AI bias can arise and why human oversight is essential for trustworthy AI. I will also introduce the EU AI Act’s approach to High-Risk AI Systems and explain some of the key responsibilities for organisations. The session will offer a practical perspective on how innovation, human rights, ethics, and responsible AI governance can work together.
Wer entscheidet? Ein Labor zu ethischen Designvorgaben für KI-generierte Interfaces
Tina Marschner & Ludwig Epple | IT Sonix custom development GmbH
10:00-11:30

KI-Tools generieren Interfaces in Minuten, und manchmal auch Dark Patterns: versteckte Kosten, vorausgewählte Extras, Kündigungen im Labyrinth. Wer entscheidet eigentlich, welche Werte in KI-generierte Oberflächen einfließen? Und lassen sich ethische Prinzipien überhaupt so formulieren, dass eine KI ihnen folgen kann? Diesen Fragen gehen wir in einem offenen Labor nach. Wir arbeiten mit dem Ethical Interface Design Framework von Michael Buckley, das ethische Spannungen in Designentscheidungen sichtbar macht. Gemeinsam testen wir, ob man diese Abwägungen in eine DESIGN.md übersetzen kann. Schaffen wir es, eine Designvorgabe zu erstellen, der KI-Agenten folgen?
Komm ins Labor und wir finden es heraus!

Wer wenn nicht wir? Wie regionale UX-Communities den Weg zu ethischer und nachhaltiger KI ebnen
Romina Kühn | TU Dresden
Nicole Filz | elevait GmbH & Co KG.
11:40-12:10
„Wir müssen was mit KI machen.“ – Dieser Satz fällt oft, doch führt er wirklich zu nachhaltigen und menschenzentrierten Lösungen? Wie schaffen wir es, im Projektalltag Haltung für ethischen und verantwortungsvollen Technologieeinsatz zu bewahren? Im Vortrag zeigt die Regionalgruppe Dresden der German UPA, wie starke lokale UX-Communities als Ermöglichungsraum dienen, um unbequeme Fragen kollektiv zu durchdenken und mitteldeutschlandweit Standards für gutes Design zu setzen.

Wer wird eigentlich noch Senior? Wie KI die Entwicklung von UX-Professionals verändert
Dominique Winter | Designik

12:15-12:45

Verantwortungsvollere Produkte durch nachhaltige UX
Christin Rahnfeld | Xitaso GmbH
Beatrice Behnisch | Cumulocity
11:35-13:35
Wie können wir digitale Produkte entwickeln, die nicht nur den Bedürfnissen von Nutzer:innen und Unternehmen dienen, sondern auch Umwelt, Gesellschaft und zukünftige Generationen berücksichtigen? In diesem interaktiven Workshop entwickeln die Teilnehmenden ihren Blick auf digitale Produkte und lernen, ethische sowie ökologische Konsequenzen von Produktentscheidungen systematisch sichtbar zu machen.
Why would you read that?
Aaron Kokal | t-0
14:00-14:30
When we talk about ethical AI, we usually talk about the models. This talk asks about something closer to home: the moment you hand AI-assisted work to a colleague. Unchecked AI output reads fluently but is wrong in the details, and the receiver pays the cost of finding those problems. Aaron Kokal of AI-transformation Agency T-0 discusses the consequences for competence, ownership and communication, as well as the need for a culture of AI-use that is based on mutual respect.
Incardias – Erklärbare KI für nachhaltige und nutzerzentrierte Herzdiagnostik
Richard Hohmuth | Incardias, TU Dresden
14:35-15:05
Wie kann KI die medizinische Diagnostik verständlich, verlässlich und nutzerzentriert unterstützen? Das Medtech-Startup-Projekt incardias von der TU Dresden entwickelt eine erklärbare KI zur Unterstützung von Ärzten bei der Auswertung von EKG-Daten. Damit verbindet incardias technologische Innovation mit zentralen Fragen aus UX und Usability: Vertrauen, Transparenz und verantwortungsvolle Gestaltung.
Wer hat gesagt, dass wir das bauen müssen?
Richard Bretschneider | MAI Group
15:10-15:40

„Du sollst mir nicht sagen, ob die Usability gut ist. Du sollst mir sagen, ob ich meine eine Million Euro pro Jahr mit diesem Feature gut investiere.“

Mit dieser Frage verändert sich die Rolle von UX grundlegend. Wenn UX nicht nur zuarbeitet, sondern mitentscheidet, besteht unsere erste Aufgabe darin, herauszufinden, ob wir eine neue Idee überhaupt bauen sollten oder ob ein bestehendes Feature bleiben darf. Dieser Talk nimmt euch mit in echte Situationen, die Richard Bretschneider in seinen Anfängen als Head of UX ohne Handbuch durchlebt hat. Er teilt Ideen, mit denen ihr als UXler in eurer Organisation mehr Einfluss gewinnt.

Welche KI-Zukunft ist es uns wert?
Katharina Hammel, Nicole Filz & Romina Kühn | UX Dresden
14:00-15:30

Mit LEGO® zwischen Vision, Ressourcen und Verantwortung. Wie entscheiden wir, wann KI wirklich die richtige Unterstützung ist? In unserem interaktiven LEGO®-Workshop erkunden wir persönliche Werte und unterschiedliche mögliche KI-Zukünfte. Gemeinsam machen wir menschlichen Nutzen sowie ökologische und gesellschaftliche Kosten sichtbar. Welche Werte helfen uns dabei zu entscheiden, wo KI uns sinnvoll unterstützen kann – und wo Verantwortung und Entscheidung beim Menschen bleiben sollten?

Wer entscheidet? Ein Labor zu ethischen Designvorgaben für KI-generierte Interfaces
Tina Marschner & Ludwig Epple | IT Sonix custom development GmbH
10:00-11:30

KI-Tools generieren Interfaces in Minuten, und manchmal auch Dark Patterns: versteckte Kosten, vorausgewählte Extras, Kündigungen im Labyrinth. Wer entscheidet eigentlich, welche Werte in KI-generierte Oberflächen einfließen? Und lassen sich ethische Prinzipien überhaupt so formulieren, dass eine KI ihnen folgen kann? Diesen Fragen gehen wir in einem offenen Labor nach. Wir arbeiten mit dem Ethical Interface Design Framework von Michael Buckley, das ethische Spannungen in Designentscheidungen sichtbar macht. Gemeinsam testen wir, ob man diese Abwägungen in eine DESIGN.md übersetzen kann. Schaffen wir es, eine Designvorgabe zu erstellen, der KI-Agenten folgen?

Komm ins Labor und wir finden es heraus!

Wer hat gesagt, dass wir das bauen müssen?
Richard Bretschneider | MAI Group
15:10-15:40

Du sollst mir nicht sagen, ob die Usability gut ist. Du sollst mir sagen, ob ich meine eine Million Euro pro Jahr mit diesem Feature gut investiere.”

Mit dieser Frage verändert sich die Rolle von UX grundlegend. Wenn UX nicht nur zuarbeitet, sondern mitentscheidet, besteht unsere erste Aufgabe darin, herauszufinden, ob wir eine neue Idee überhaupt bauen sollten oder ob ein bestehendes Feature bleiben darf.

Dieser Talk nimmt euch mit in echte Situationen, die Richard Bretschneider in seinen Anfängen als Head of UX ohne Handbuch durchlebt hat. Er teilt Ideen, mit denen ihr als UXler in eurer Organisation mehr Einfluss gewinnt.